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Fontz Ratgeber
und Hilfe
- Das Thema
Schriftarten ist sehr umfangreich. Daher
versuchen wir Ihnen hier die wichtigsten
Grundfakten zum Thema zu vermitteln.
Diese Seite richtet sich ganz klar an
Anfänger. Experten oder die die es
werden wollen, können wir die Webseite
Magazin für typographische Kultur
empfehlen. Weitere Informationsseiten
dir wir Ihnen empfehlen zum Thema
Schrift im
Schnellüberblick:
Schrifthistorie-Information und
Schriftfamilien-Information
Schriftarten installieren bei Windows:
Um Schriften in Ihrem System zu
installieren müssen Sie die TTF Dateien
in das Fonts-Verzeichnis von Windows
kopieren, dieses finden Sie meistens wie
folgt c:\Windows\Fonts bzw.
c:\winnt\fonts, etc. Windows erkennt nun
automatisch die neue Schriftart und
installiert diese. Sie müssen nun nichts
mehr machen. Bei älteren Versionen von
Windows kann es vorkommen, dass ein
Neustart erforderlich ist um die
Schriften verfügbar zu haben. Jeder
zusätzlich installierte Font benötigt
Speicher auf Ihrer Festplatte und im RAM
Ihres Computers. Versuchen Sie deswegen
die Anzahl der gleichzeitig
installierten Schriften gering zu
halten. Nur die wenigsten Menschen
brauchen 500 installierte Schriften, im
Normalfall reichen unter 100 aus.
Erweiterte Info: Die so genannten "Core
Fonts" sind ein Muss für die
Grundausstattung eines Computers und
sind standardmäßig eigentlich auch bei
allen Computern mit dabei. Zu Ihnen
gehören primär auf dem PC Arial,
Courier New und Times New
Roman. Auf dem MacIntosh
entsprechend Helvetica,
Courier und Times.
Für Windows gibt es einige zusätzliche
Core Fonts, welche der Internet Explorer
mitbringt und die speziell für den
Bildschirmeinsatz designed wurden und
somit sehr gut lesbar sind.
Erwähnenswert sind dabei Verdana
und Tahoma, welche mittlerweile
auf fast allen Webseiten verwendet
werden. Wir benutzen z.B. "Trebuchet MS"
auf Fontz.de
Einen Schriftarten Verwalter gibt es
übrigens gratis von Microsoft. Es kann
zwar nicht viel, dafür ist es gratis und
reicht für den Anfang völlig aus. Hier
der Link zum Programm:
Microsoft's Truetype Tools
Was ist TRUETYPE eigentlich?
Das
ist ein Windows- und Apple
Zusatzprogramm, das in der Lage ist,
spezielle TrueType-Schriften auf dem
Bildschirm beliebig zu skalieren und so
eine exakte, druckidentische
Bildschirmdarstellung zu erzeugen.
TrueType-Schriften werden als Grafik zum
Drucker geschickt und können deshalb von
nahezu jedem Drucker ausgegeben werden.
TrueType-Schriften sind für die
Darstellung auf dem Bildschirm gut
geeignet, haben aber im Druck eine
schlechtere Qualität als
Postscript-Schriften.
Was ist POSTSCRIPT- eigentlich?
Eine
Seitenbeschreibungssprache, also eine
"Sprache", in der das
PC-Anwendungsprogramm mit dem Drucker
kommuniziert und ihm seine Befehle
erteilt. Die Besonderheit von Postscript
besteht darin, dass die Bild- und
Schriftinformationen nicht bereits im PC
Punkt für Punkt vorher festgelegt,
sondern erst im Drucker errechnet
werden. Dadurch können sie beliebig
skaliert und manipuliert werden.
Postscript ist geräteunabhängig: Nicht
nur Postscript-Laserdrucker können
Postscript verstehen, sondern auch alle
anderen Ausgabegeräte, wenn sie mit
einem Postscript-Interpreter ausgerüstet
werden: Farbdrucker, Belichter für
Fotosatz- und Dia-Filme, ja sogar
Folien-Schneideplotter können
Postscript-Dateien ausgeben. Weil
Postscript geräteunabhängig ist, stehen
dem PC-Anwender auch alle Druckschriften
zur Verfügung, die die großen
Fotosatzhersteller (Linotype,
Agfa-Compugraphic, Monotype, Berthold
und andere) für ihre Satzbelichter
entwickelt haben. Postscript-Schriften
können mit Zusatzprogrammen wie dem
Adobe TypeManager in beliebiger
Vergrößerung exakt auf dem Bildschirm
dargestellt werden (WYSIWYG). Grafiken
im Postscript-Format können von fast
allen DTP-Anwendungsprogrammen im- und
exportiert und zwischen verschiedenen
Systemplattformen (Macintosh, PC)
ausgetauscht werden. (EPS) Aus diesen
Gründen ist Postscript heute überall
dort Standard, wo professionelle
Druckvorlagen auf Personalcomputern
hergestellt werden.
Welche Schriftart
wurde verwendet ?
Hier rauf gibt es nur schwer eine
Antwort. Gute Software zum erkennen und
finden von Schriftarten gibt es nur
wenige. Unser Tipp:
FontMatcher 1.02. Dieser Vergleicht
Grafiken von Fonts mit der TTF-Sammlung
und stellt Übereinstimmungen fest. Es
ist keine perfekte Lösung, aber
zumindest eine kleine Hilfe.
Rechtsfrage - Freeware / Shareware - Was
darf ich / was darf ich nicht?
Viele Schriftarten werden im Internet
zum kostenloses download angeboten,
meistens handelt es sich dabei sogar um
Freeware oder Shareware. Diese kann man
meist für fast alles verwenden. Bei den
Schriften (bzw. den Zip-Dateien) liegen
oft zusätzliche Textdateien mit
Copyrightvermerken bei, dort ist im
Regelfall beschreiben was erlaubt ist
und was nicht. Es kann jedoch auch
passieren, dass Sie eine kommerzielle
Schrift heruntergeladen haben. Dies ist
oft bei kostenloses Schriftartarchiven
im Internet der Fall, da hier meist von
den Betreibern nicht die Quelle
recherchiert wurde. Wenn Sie eine der
Schriften kommerziell nutzen möchten,
sollten Sie AUF JEDEN FALL den Autor der
Schrift kontaktieren (z.B. per E-Mail).
In den meisten Fällen finden Sie den
Namen des Autors in der Schriftart.
Diese können Sie sich mit Windows
anschauen.
Fonts selber machen?
Viel gute Software gibt es hier nicht,
dies liegt zum einen daran das der Markt
zu klein ist und die Entwicklung so
einer Software sehr groß. Daher gibt es
nur ein paar mehr oder weniger gute
Programme in diesem Bereich. Eine
brauchbare Shareware ist zu finden unter
www.high-logic.com, wer
professionell Fonts gestalten will
sollte jedoch zu Fontlab 4.6 (zu finden
unter
www.fontlab.com) oder dem
altbewährten Fontographer 4.1 von
Macromedia greifen (gibt es auch für
MAC), allerdings sind beide Programme
sehr teuer. Ein nettes Tool ist auch das
Programm "Meine
Handschrift" von Data Becker, mit
dem man nicht nur auf einfachem Wege
seine Handschrift in eine TTF umwandeln
kann, es bietet auch ein paar
Editiermöglichkeiten für Fonts, und das
zu einem Preis von 4 ca. Euro (evtl.
gebraucht)... |